When I don't like something in a release I have so many things to write... endless inspiration, but when I like something very much, then things get too tough for me. It's very hard to give to the reader a picture of what you feel while you are listening to the album. CROM's "Vengeance" is such an album and actually after listening to it for so many times I was left with the feeling of fullfilment. To put it simply I believe that this is the way an epic metal release must sound. CROM draws influences mainly from BATHORY and in the background you will also notice some similarities with bands like MANOWAR, SOLSTICE and FALCONER (first album). CROM, however, doesn't copy the aforementioned bands on purpose, but their influences are heard and appear in their sound very naturally. The whole album is so unaffected, pure and true that it almost brings tears to your eyes. Epic metal is all about emotions after all and this band knows how to deliver it and offer it to the listeners. I can imagine Quorthon smiling in the halls of Valhalla and raising his cup as a recognition to the music of CROM! Their label can put, without any fear, a sticker on the CD naming CROM as the successors of BATHORY. Great and amazing from every aspect!!!
Nick "Verkaim" Parastatidis - 9.5/10
Dem Black Metal, den Walter „Crom“ Grosse ja noch bei DARK FORTRESS fabriziert, hat er wohl abgeschworen. Das tut der Sache aber in keinster Weise einen Abbruch, denn dieses Soloprojekt „Vengeance“ ist absolut hervorragend geworden. Die Platte hat er übrigens bis auf das Schlagzeug komplett allein eingespielt. Das zeigt alleine schon auf, welche begnadete Stimme dieser Typ doch hat und somit Recht hatte, auf Solopfaden zu wandeln.
Schon der erste Track „Wings Of Fire“ bläst einen nur so um die Ohren. Das Tempo verdammt hoch, ein Chor im Hintergrund und dann die blitzschnellen Gitarren lassen das Meddlerherz erst einmal höher schlagen. Dann noch der prima Gesang, der beim Refrain besonders gut kommt. Ja, das ist meine Musik, deswegen liebe ich Heavy Metal! „The Restless King“ startet mit der akustischen Gitarre, wird dann mit der elektrischen Gitarre begleitet. Dann setzt in diesem anfangs balladenartigen Song der Gesang ein, und ich muss sagen, dass dieser absolut fesselnd ist und das Album noch ne Klasse besser macht, was auch im folgenden Song „Crom“ deutlich wird. Was soll ich aber noch viel erzählen? Dieses Album muss man als Fan echten Metals haben! Ende, aus.
4/5 Punkten
After three demos and one EP finally here is the debut full length album by the German Crom the spiritual child / band of Walter “Corm” Grosse (previously on Tears Of Time, Dark Fortress). Anyone who have previously checked the stuff of Crom is somehow prepared of what to listen here: Quorthon and the Epic side of the mighty Bahtory are the main musical influences of Mr. Grosse who expands them creating a final result of majestic and melodic Epic Metal based on pounding riffing, wonderful acoustic parts and passionate vocals singing the hymns to battle.
I really enjoyed the slow and melodic parts of the album and I seriously think that its acoustic parts are one of the strongest musical feature in here. Moreover I found myself in the middle of the battlefield guided by the faster and more pounding Blood Fire Death / Hammerheart inspired parts of the songs. A emntion should eb made about the great front cover of the record by Kirs Verwimp a very talented artist who have worked for many bands like Enslaved, Manegram, Marduk, Absu etc. Well it was about time for an album in such vein to be released, I have almost forgotten when the last album of Epic Steel was released so I guess it was about time for a record like this. Fans of Bathory should not lose even a single moment, go for this record as soon as possible and you would regret it. The same goes for everyone who still needs a real Epic Metal album, well here it is and it is no other than the debut of Crom.
Nach drei Demos und einer EP (The Fallen Beauty, 2003) rotiert nun also das erste vollständige Album von Crom. Hinter diesem Ein-Mann-Projekt steckt Walter "Crom" Grosse, dem ein oder anderen vielleicht noch in Erinnerung, bediente er doch die sechs Saiten bei den Landshuter Blackies Dark Fortress bevor er sich im Jahre 2000 auf Solopfade begab.
Mit dem Sound der Landshuter hat Crom reichlich wenig zu tun, hat er sich doch dem epischen Pagan Metal verschrieben. Und nach den ersten Tönen wird auch sofort klar ersichtlich, wer der Haupteinfluss von Crom ist bzw. war: Bathory bzw. Quorthon (R.I.P.). Und aus diesem Einfluss macht Crom auch gar keinen Hehl, sondern bekennt sich hierzu, verbeugt sich mit seinen Songs vor Quorthon, der viele Künstler maßgeblich beeinflusste.
Gleich der Opener "Wings OF Fire" geht in flottem Midtempo gut nach vorne los, bei den ersten Klängen wird eine epische Wand aufgebaut, untermalt von Choreffekten. Die kraftvolle und klare Stimme von Crom weiß sofort zu überzeugen. Etwas ruhiger lässt es dagegen "The Restless King" angehen, dominiert am Anfang des Songs die Akustikgitarre das Geschehen, bevor zum richtigen Zeitpunkt die anderen Instrumente einsetzen und der Song bis zum Midtempo Fahrt aufnimmt. Durch die Melodieführung erfährt der Song eine verträumte Atmosphäre, so dass man nicht sicher ist, ob man jetzt bangen oder sich treiben lassen soll. Bei "Crom" und "A Life Unbearable" fällt die Wahl dagegen leichter, beide Songs sind nur mit Akustikgitarre und Keys ausgestattet und daher sehr ruhig gehalten. Der Titelsong "Vengeance" ist in zwei Teile aufgebaut. Der erste Part "The Cause..." zieht das Tempo deutlich an, flottes Midtempo wird hier geboten, welches beim Refrain geringfügig gedrosselt wird, um mehr Nachdruck zu erzeugen. Part zwei "...And The Effect" fängt dagegen wieder deutlich ruhiger an. Doch die Ruhe währt nicht lange, in bester Twilight Of The Gods-(Bathory)-Manier wird hier eine breite Epikwand aufgebaut, die sich hören lassen kann. "Unchain The Hero" dagegen ist mit einem Gitarrenriff unterlegt, das auch Running Wild gut zu Gesicht stehen würde. Bei den beiden Songs "Hammer Of The Gods" und "Fire", die am Ende von Vengeance stehen, wird noch einmal das volle Breitwandkino aufgefahren, vor allem "Hammer Of The Gods" mit seinen 7:34 Minuten Spielzeit weiß aufgrund der Melodieführung, den Chor-/Schlachtgesängen und dem fordernden Midtempo mitzureißen.
Mit Vengeance ist Crom ein gutes Pagan-Album gelungen. Zwar sind die Quorthon-Einflüsse allgegenwärtig, aber Crom erhebt auch gar nicht den Anspruch, etwas Neues erfunden zu haben. Er zollt seinem Idol Tribut, und das ist ihm gelungen.
5 von 6 Punkte
Frank V.:
Walter Grosse (a.k.a. Crom), began his musical career in Dark Fortress, which is a melodic black metal band. After a short period Crom had enough, he could not fulfill his musical needs in this band. He left and started his own band Crom. After a few listens, I must confess that he does not make it easy for me. The style he presents can be described as epic, melancholic black metal, a style that we know of Bathory or Quorthon from the past. But there are also connections with the old Vintersorg and the atmosphere that Burzum had at the time of the 'Hlidskjalf' album. We can safely say that dark melodies and heavy sounds are united with the clean voice of Mister Crom.
It is therefore the question whether you could name it black metal only, I think it goes far beyond that. People who want a stylish epic approach will enjoy a comfortable listening. There are some excellent songs as the opener 'Wing Of Fire', and the combination of 'Vengeance Part 1 & 2' here you can hear how dark mystical sounds melt together into a beautiful episode. Actually, I can only be positive, the few negative points are the sometimes nervous sounding clean vocals, as if Crom was afraid during some parts of the album. Also the production in total could have been more energetic, then it would have been a finished product. But after several demo releases Mr Crom certainly must be satisfied with this result. I already look forward to the next release where the few negative points will have been tended to.
74/100
Der gute Crom ist ein Quorthon Jünger, und ähnlich wie sein großes Idol geht er seinen Weg in erster Linie allein. Die Bandbeteiligungen bei Dark Fortress und vorher Tears Of Time waren nichts für ihn. Seit der Jahrtausendwende konzentriert er sich (wenn auch nicht ausschließlich) auf sein Soloprojekt und hat es da auch schon auf einige Demos und Promos gebracht. Nun erscheint mit „Vengeance“ über Pure Steel Records ein offizielles Album, das jeden Epic Metal Fan, der ein Faible für den häufigen Einsatz der Akustikgitarre hat, begeistern dürfte. Crom, dessen Gesang manchmal an Falconer erinnert, setzt auf epische Melodien, den Wechsel zwischen ruhigen und mächtigen Parts sowie ausschweifende Arrangements. Epic Metal der gehobenen Klasse wird geboten. Viel Choreinsatz gehört da freilich dazu. Die Melodieführungen könnten manchmal etwas böser sein. Die Inhalte werden nicht immer stimmungskonform umgesetzt. Dennoch gefällt das Album, denn Crom kommt songtechnisch zielgenau auf den Punkt und leistet eine sehr gute Gitarrenarbeit. Epic Metaller sowie HOA und KIT Warrior, die gern den Kriegsgott preisen, werden angesichts der erhabenen Klänge von der ersten bis zur letzten Note Spaß haben. Wie gesagt: etwas böser und härter hätte das Ganze meinetwegen ruhig tönen können. Und Abwechslung darf man hier auch nicht erwarten. Von der Atmosphäre her klingen die Songs sehr ähnlich. Aber wenn diese Atmosphäre stimmt, macht das ja auch nix. Anspieltipps sind das megaepische „Vengeance Part II“, das stimmige „Hammer Of The Gods“ und das schwere „Fire“.
7,5/10
Viele versuchten bereits in die Fußstapfen Quorthon’s zu treten, um das Erbe von BATHORY fortzusetzen. Bei den Meisten blieb es beim uninspirierten Versuch, denn einfach abkupfern kann jeder. Nicht so CROM. Der epische Viking-Melodic-Dramatik-Metal ist weitaus mehr als eine BATHORY-Kopie. Hinter dem Projekt steckt Walter Grosse, der früher bei den Schwarzmetallern DARK FORTRESS in die Saiten griff.
CROM haben ihre eigene Vision von epischem Metal auf Konserve gebannt und ich muss sagen, ich bin absolut geplättet von diesem Album. Ich habe seit „Hammerheart“ nicht mehr eine solche Erhabenheit und Epik gespürt. Dann dieser zutiefst leidenschaftliche Klargesang! Wahnsinn, mit mehrstimmigen Harmonien gespickt und einfach nur noch göttlich. Die Songs sind alle genial auf ihre Weise und haben alle Wahnsinnstiefgang, Hooks, welche nicht von dieser Welt scheinen und ein fettes Quäntchen Wikingerromantik. Die Chöre erinnern an MANOWAR’s Großtaten und das heißt wirklich etwas! Dabei sind CROM nicht einmal besonders heftig, eher getragen, oft mit gezupften Klampfen, dann wieder eher doomig, aber nie vorhersehba. Ich will jetzt CROM gar nicht als legitime BATHORY-Erben betiteln, sie haben aber eine ähnliche Gabe zu fesseln zu entzücken und einzigartige, epische Breitwandmusik zu erschaffen. Ich auf jeden Fall bin absolut begeistert und höre das Album nur noch kniend vor der Anlage!
10/10
Epic/Pagan/Viking Metal at its best, through a ’personalized’ German band, CROM. The brainchild of ex-DARK FORTRESS guitarist/bassist Crom, this outfit delivers a kick-ass dose of ’spirited’ Viking Metal full of melodies, ’mountain top’ harmonies, ’wise warrior’ vocals and an amalgam that will, no way, live you thirsty. "Vengeance" is the first full-length release of CROM and I just can’t get enough of its tremendous atmosphere.
CROM is not a ’newbie’. Crom started out in the mid-90s with TEARS OF TIME, soon enough to leave it all behind and become a member of German Black Metal warriors DARK FORTRESS. In parallel, he did shape his ideas regarding the CROM project, in 2000 leaving DARK FORTRESS to concentrate to CROM and only. Two demo CDs and the "The Fallen Beauty" EP (2002/2003) sum it up to CROM evolving into 2007 with the recordings for a full-length release. In the meantime, Crom forms SINDECADE with DARK FORTRESS’s vocalist Azathtoh. The "Terrorcrowned" mini CD remains the collaboration’s only release to date.
Enough with the past: "Vengeance" summons only resourceful ideas at its ’construction’ and Pure Steel Records proudly releases an album full of quality. The references to BATHORY’s ’epic’ era can be an introductive comparison, but sticking to this and only you’ll lose the big picture. CROM does not flirt only with crawling tempos; on the contrary, there are various speeds used in "Vengeance", from slow-pace ’epic’ chants to mid-tempo ’metalum’ recipes, to up-tempo revolutionary quests, to fast-pace thunders. The guitars (and the whole songwriting, in general) have this specific ’classic’ Metal basis (sharp, melodic, pounding...everything) that can live none uninterested. The guitar leads are also ’classic’ Heavy, from the roots of our beloved music (MAIDEN, PRIEST, DIO, WARLORD, MANOWAR and some of NWOBHM).
There are - of course - the acoustic-guitar-driven intermezzos, too, featured in this album. Clean guitar sound, with narrative parts, by Crom or choir parts, that will place you right in the middle of the battlefield, in a ’tale’ way you can’t resist. There’s melody and lurking power all over the album; and that’s impressive, not getting bored listening to "Vengeance" for e.g. ten times in a row. As for Crom’s voice; he sings crystal clear, without high-pitched parts, with a mere tension to outcry his feelings, deep-dressed in his role; he is confident, he’s wise, his reminds me as if legendary Brian Ross (BLITZKRIEG) would sing this kind of Metal.
The immense cover artwork - designed by Belgian fantasy artist Kris Verwimp (has also made covers for dozens of Metal bands - check here home.scarlet.be/krisverwimp/interest.htm ) ties great with the music and the atmosphere of CROM’s music. DARK FORTRESS members Seraph and V. Santura has provided help recording with Crom, and - once again - the result is nothing less than impressive. You get ’pagan’, you get ’epic’, you get ’medieval’, you get ’viking’, you get all these in a Metal warrior’s suede. Not a collection of songs (hence, no individual reference), only a "full" album. To cut a long story short, one of the most impressive releases of this year.
4,5 of 5 / amazing
Bis in das Jahr 1997 lässt sich die musikalische Vita von Walter Grosse alias Crom zurückverfolgen. Neben Aktivitäten bei Tears of Time Dark Fortress und Sindecade, wurde parallel und dann hauptsächlich die eigene musikalische Vision verwirklicht. Vorherige Veröffentlichungen, von denen es einige gibt, sind spurlos an mir vorbeigerauscht. Ob ich da was versäumt habe oder ob es eine klare musikalische in diese aktuelle mündende CD Richtschnur gibt, darüber kann nur spekuliert werden.
Was der Mastermind hinter diesem Projekt als majestätisch melodisches Schwermetall bezeichnet, trifft den berühmten Nagel fast auf den Kopf. Wer jetzt schon ganze Heerscharen von minderbegabten italienischen Gigolos, die mit billigen Kaufhausgitarren bewaffnet Fantasiegeschichten der hanebüchensten Art zum besten geben, vor seinem geistigen Auge vorbeiziehen sieht, kann hier und jetzt kräftig durchatmen. Crom hat ein Klangspektrum erschaffen, dass Quorthon bzw. Bathory keine Schande bereitet, im US amerikanischen Metal der achtziger Jahre beheimatet ist und auch Erinnerungen an noch frühere Bands aufkommen lässt. In „The restless king“ entsteht in knapp sechseinhalb Minuten eine schwelgerische Atmosphäre, die bombastische Chorgesänge(warum habe ich immer „Lady in black“ im Kopf?) neben die musikalische Genialität von Kansas stellt, bei der akustischen Einleitung ganz kurz an „Hotel room“ der Edgar Broughton Band erinnert, dann an der heroische Erhabenheit der ganz frühen Manowar denken lässt und bei Manilla Road ist noch lang nicht Schluss. So und nicht anders wird Genialität definiert! Kaum noch zu steigernde, lediglich durch Akustikgitarre und Gesang erzeugte Gänsehautstimmung wie bei „Crom“, bedarf es da eines Orchesters und nachträglich im Studio erzeugter Theatralik? Der Reigen von Titeln mit Ewigkeitscharakter wird mit „Vengeance Part 1, the cause“ mit genial herausgespieltem Speed Metal in den zweiten Teil übergeleitet, wo „Hammerheart“ als eine von vielen Referenzen einen würdigen Nachfolger zur Seite gestellt bekommt. Dezent folkloristisches wie „Unchain the hero“ steht in einem guten Kontrast zur akustischen Feststellung „A life unbearable“, was wiederum perfekt zu „The stars will fall“ passt und für die senilen Lendenschurzphilosophien von Manowar eine erneute Lehrstunde sein sollte. Wer an Tyr( die von den Faroer Inseln) einen Narren gefressen hat, sollte eine unbedingte zu empfehlende Hörprobe mit „Hammer of the gods“ beginnen. Das abschließende „Fire“ ist dann eine letzte Quintessenz der musikalischen Offenbarung, die in der Jahresendabrechnung nicht unter ferner liefen abgehakt wird.
Sind Schlussgedanken wirklich nötig? Würde nicht ein einfaches „sofort kaufen oder für immer ein unwissender Pimpf bleiben“ reichen? Im Prinzip schon! Also tut euch und euren Ohren den Gefallen, gibt Crom und seiner musikalischen Weltanschauung die Chance, die anderen verwert bleiben sollte. Denen, die uns mit Banalitäten und Ohrenfolter genug gequält haben. Wie heißt es so treffend im Werbespot einer Autofirma? „It` s time for another revolution“!
10/10
Nachdem Pure Steel Records mit Steelraiser, Gorgons Eyes und Wolfs Moon in den letzten Monaten ja einige gute, aber meiner Meinung nach nicht überragende Classic Metal-Scheiben herausgebracht hatten, folgt nun mit "Vengeance", dem Debütalbum der deutschen Band Crom, endlich mal wieder ein richtiger Oberknaller, der mich auf Anhieb voll umgehauen hat.
Hinter dem Bandnamen Crom, der ja bekanntlich aus dem Howard-Universum entliehen ist, verstecken sich der Bandgründer, Namensgeber und Multi-Instrumentalist Crom und der Schlagzeuger Seraph, die mit "Vengeance" den ersten Longplayer im inzwischen elfjährigen Bestehen der Band Crom vorlegen.
Musikalisch wird dabei heftigst die Epik-Keule geschwungen und ein majestätischer, deutlich von den seligen Bathory inspirierter Heavy Metal vorgetragen, der von kraftstrotzendem Pathos und gewaltiger Hymnik ebenso durchzogen ist wie von einem leichten melancholischen Unterton. Gerade in Verbindung mit Crom's sehr angenehmer Stimme entfalten Epichämmer wie "Wings Of Fire", "The Restless King", "Unchain The Hero" und "Fire" eine nahezu übermannende Wirkung, der man sich als Fan von Bands wie Atlantean Kodex, Darkest Era, Doomsword oder auch den bereits genannten Bathory kaum entziehen kann.
Im direkten Vergleich zu Bathory gehen Crom zwar einen Zacken eingängiger, melodischer und weniger kauzig zur Sache, allerdings ist dies eher noch als Pluspunkt denn als Minuspunkt zu verstehen, da dies die Band Crom ein wenig aus dem übermächtigen Schatten von Quorthon & Co heraushebt und der Eigenständigkeit der durchweg bärenstarken Songs sehr zu Gute kommt.
Abgerundet wird der positive Eindruck durch ein tolles Cover aus der Feder des begnadeten Kris Verwimp, der auch schon für Kultbands wie Skullview, Morningstar und Bewitched den Pinsel geschwungen hat und hier einmal mehr erstklassige und enorm stimmige Arbeit abgeliefert hat.
Alle Epic-Fans und Hobby-Wikinger können somit schon mal die Wurfaxt wetzen, das Segel aufspannen und im Drachenschiff beim nächstgelegenen CD Laden vorbeischippern und Crom's hammerharte "Vengeance" CD als Kriegsbeute einsacken.
86% by Tobi
Metalheads Album-Tipp September 2008
Glücklicherweise gibt es noch Bands oder einzelne Künstler, die das Erbe des unvergessenen Quorthon hochhalten und in dessen Sinne musikalisch tätig sind. Der ehemalige DARK FORTRESS Gitarrist Walter "Crom" Grosse macht sich nach der EP "The Fallen Beauty" nun mit dem Album "Vengeance" auf die Spuren des Großmeisters und serviert ein Werk, das einfach nur begeistert. In der Tradition vom "Twilight Of The Gods" Album offenbaren sich Songs wie "Wings Of Fire" oder "The Stars Will Fall" in epischer Breite und entführen den Hörer in den Vorhof von Valhalla, wo Quorthon schon auf Grom wartet. Teilweise nur spärlich instrumentalisiert, entfalten sich "The Restless King" und "Unchain The Hero" zu Urgewalten, die lediglich mit einem Riff, einem hymnenhaften Chor und der donnernden Stimme von Crom auskommen. Gennanter ist auch für alle Instrumente, bis auf das Schlagzeug verantwortlich, auf das von Seraph eingedroschen wird. CROM könnten ohne Zweifel das Erbe des viel zu früh gegangen en Nordmanns antreten, wobei abzuwarten ist, ob auch er sich Konzerten verweigern wird. Ein besonderer Genuss ist auch der zweigeteilte Titelsong, der wie ein Wikingerangriff aus den Boxen kommt und einfach nur Atmosphäre pur ist, eine Reise durch die Weiten Skandinaviens. Hier beweist Crom auch sein außergewöhnliches Händchen für träumerische, folkloristische Melodien und starke Gitarrenarbeit. Alle Songs sind im mittleren Tempobereich angesiedelt, ohne dass dabei aber Langeweile aufkommt. In meiner Euphorie gebe ich auch zu, dass es den ein oder zwei Songs gibt, die das großartige Niveau der bereits genannten nicht ganz halten können, aber insgesamt ist das Debüt von CROM eine ganz, ganz starke Scheibe geworden, die zudem mit einem großartig gestalteten Cover daher kommt. Nicht nur BATHORY Jünger müssen hier zuschlagen, auch Fans von MAJESTY, VIRGIN STEELE und der gesamte True Metal-Bereich liegen bei "Vengeance" absolut richtig.
Wer Conan kennt, wird bei diesem Bandnamen zwangsläufig hellhörig, betet der Cimmerier doch zu Crom, dem grimmigen Gott des Stahls. Wer aber vor allem aufhorchen sollte, sind die Fans von Quorthon und Bathory - nicht zu deren Black-Metal-Zeiten, sondern ausschliesslich bezüglich der fünf zeitlosen, epischen Viking-Metal-Werke «Hammerheart», «The twilight of the gods», «Blood on ice» und «Nordland I/II». Wem eine dieser Scheiben gefällt, für den ist «Vengeance» ein Pflichtkauf. Crom ist das Soloprojekt von Walter Grosse, der keinen Hehl aus seiner Bewunderung für das grosse Vorbild macht. Manche seiner Songs würden auf einem der genannten Alben nur aus einem Grund auffallen: hatte Quorthon nämlich nie genügend Geld für Aufnahmen in einem professionellen Studio, klingt Croms Debüt so, wie man sich die Bathory-Klassiker gerne wünschte. Quorthon ist 2004 leider viel zu jung verstorben, und ich dachte schon, sein einzigartiges Talent sei mit ihm verloren gegangen, aber jetzt bin ich mir sicher, dass er wohlwollend aus Walhalla auf seinen würdigen Nachfolger herunterblickt, und wer weiss, vielleicht huscht sogar Crom ein Lächeln über die Lippen.
Ronny
Wenn im Universum Lücken entstehen, wenn es feststellt, dass jemand fehlt, dann versucht es wohl, diesen Mangel auszugleichen. So gibt es wahrscheinlich zahllose Nacheiferer des legendären, früh verstorbenen Thomas „Quorthon“ Forsberg, Bathorys Mastermind. Walter „Crom“ Grosse mag einer davon sein und genau wie Bathory ist Crom im Prinzip eine One Man Show. Und während Quorthon mit dem 2001er Longplayer „Destroyer Of Worlds“ wohl auch heute noch sowohl Thrash- als auch Viking-Metal-Fans gleichermaßen begeistern dürfte, gelingt das Crom ebenso mit seiner entsprechend angehauchten episch-majestätischen Viking-Variante. Fern scheinen die schwarzmetallischen Verbindungen zu Black Fortress angesichts dieses True-Metal-lastigen Klang-Epos, das den vorläufigen Meilenstein des so um 2000 eingeschlagenen Solopfades markiert. Walters kraftvolle und sichere, klare Stimme überzeugt in einem frischen Wind aus griffigen, melodischen Riffs, untermalt von Keys und Chor im epischen Sound-Kostüm. Der Sound ist gut und lässt keine Wünsche offen. Während sich Songs, wie der viel versprechende Opener „Wings Of Fire“ oder der Vengeance-Titeltrack-Zweiteiler als eingängige Upper Mid-Tempo-Hymnen präsentieren, zeigt sich Crom auch erfolgreich in ruhigeren Gefilden etwa beim gleichnamigen dritten Track, einer ziemlich gelungenen Ballade oder dem vergleichsweise ruhigen „The Restless King“, atmosphärische Songs, bei denen man sich getrost treiben lassen kann - bis dann wieder die fordernden, erhabenen Schlachtgesänge, begleitet von eingängigen Riffs, einsetzen, beispielsweise mit „Hammer Of The Gods“. Insgesamt nicht besonders innovativ könnten dennoch manche meinen und vielleicht ein Quäntchen zu seicht. Dabei sind die akustischen und die ruhigen Parts mit die stärksten des Albums, und am Ende des Tages fragt sich, was dagegen sprechen sollte, seinen Idolen nachzueifern, zumal mit einen wirklich guten Debüt-Album.
8/10 - MG
Es sind noch knapp vier Wochen bis zum entgültigen Erscheinen dieses Albums, aber ich will den Freunden episch doomigen Vikingmetals schon einmal die Lefzen in Sabberposition bringen. Ich höre CROM, das Ein Mann Projekt von Walter Grosse, ehemals Axtschwinger bei den Blackmetallern DARK FORTRESS.
CROM hat mit Blackmetal nichts zu schaffen. Geboten wird höchst melodischer, meist getragen dargebotener Metal, der natürlich vom Übervater aller Ein Mann Bands, Thomas "Quorthon" Forsberg (RIP) und seinem BATHORY Kult beeinflusst worden ist. Ganz so direkt wie bei den schwedischen EREB ALTOR wird hier aber nicht in Wikingermanier geplündert und vergewaltigt. Walter "Crom" hat schon eine eigene Interpretation der Lehren Quorthons angestrebt, die zwar musikalisch das Rad nicht neu erfinden, einigen Kameraden auch wesentlich zu kitschüberfrachtet sein wird, aber in gewisser Stimmung einfach Laune macht.
Selbiges gilt natürlich auch für die gerade in truemetallischen Undergroundkreisen zu Gottstatus emporgehypeten EREB ALTOR. Heldenmusik von oftmals epischer Größe, aber ohne zuviele Impulse an die Gesamtszene auszusenden. Bei CROM sind Songs wie "Hammer of the gods" und "Fire" ganz am Albumende die ersten Smasher, die ins Blut gehen. Der Opener "Wings of fire" ist mit seiner "Melodicpowermetal meets MANOWAR" Attitüde schon kurz vor dem Absturz. Wäre der Gesang nicht, könnte man meinen, da setzt gleich Tarek von MAJESTY ein. Der entsprechenden Klientel dürfte es gefallen, ich finde, es hätte nicht viel gefehlt, allein bei diesem Stück.
Walter rettet sich, er schafft es, trotz Doublebassgekloppe, etwas aus dem Song zu machen. Schöne akustische Gitarrenläufe sind dann in der kommenden Zeit immer wieder der Ausgleich für urtypisch teutonisches Überpathos. Doch halt, wenn man nicht weiß, daß Walter eben kein Skandinavier ist, wird man dieses Projekt sicher nicht unbedingt nach Deutschland einordnen. Einige Melodien sind mir etwas bieder geraten, haben mehr was von CUSTARD auf Doom, denn der Erhabenheit von BATHORY. Aber, weder möchte ich die ganzen freundlichen Teutonenbands absauen, noch meckere ich groß über CROM herum.
Sein Ziel war sicher nicht allein, angenehm hörbaren Doom mit episch - bombastischem Ausdruck zu schaffen, der nicht immer, aber doch oft genug eine feine Unterhaltung bietet. Letzteres ist ihm allein gelungen, mehr noch nicht, es sei, ich korrigiere durch intensives Hören, meine wohlwollende Meinung noch nach oben. Es scheint ein Wachstumsalbum zu sein und ich kann sagen, daß ab dem dritten Stück die anfängliche Biederkeit abgelegt und durch stramme Epik ersetzt wurde.
Noch kein Klassiker, aber ein gutes erstes Full Length Album (nach einer EP und Demos). Wer Bands wie FALKENBACH vor der zu seichten Phase liebt, wird hier übrigens neben allen EREB ALTOR Worshippern noch zusätzlich bedient, ebenso alle Freunde skandinavischer Doommetalkost.
8/10
“Crom” ist nichts anderes als die One Man Show des ehemaligen “Dark Fortress“ Gitarristen „Walter Grosse“ der mit seinem Projekt kein Schwarzwurzel Metal macht sondern fetten Epic Melodic Metal oder auch „Majestic Melodic Metal“ genannt. Mit dem wuchtigen aber etwas arg True Metal lastigen Opener „Wings of Fire“ geht es in die erste Runde und schlecht ist das nicht was ich hier zu hören bekomme. Auch das etwas Doom’ige „The Restless King“ kann gefallen, hier bei spielt „Grosse“ sehr gut mit den Melodien und erzeugt einen fetten Sound. Beim Band Song „Crom“ versucht er sich an einer Ballade und man muss gestehen dass ihm dies äusserst gut geglückt ist. Weiter geht es mit „Vengeance Part 1 & 2“ und hier wird wieder mal ordentlich in die Seiten gehauen und ein frischer Metal Wind weht uns um die Ohren der äusserst Catchy wirkt und auch hier gibt es absolut nichts zu meckern. Sicherlich kann man dem Deutschen anlasten dass die Mucke nicht sehr innovativ ist aber dafür möchte ich einmal die echt geile Atmosphäre hervorheben die „Walter“ bei all seinen Songs auf „Vengeance“ erzeugt, allen voran „Unchain the Hero“. Epic, Power und True Metal Fans sollten sich dieses Album unbedingt einmal anhören, die One Man Show ist „Walter Grosse“ ausserordentlich gut geglückt und wer auf die Art von Musik abfährt wird sicherlich Freude an „Vengeance“ haben.
7,5/10
„Crom war der oberste von ihnen. Er war auf einem hohen Berg zu Hause, von wo aus er Tod und Verderben schickte. Es war nutzlos, Crom um etwas anzuflehen, denn er war ein düsterer, wilder Gott und verachtete Feiglinge. Aber er verlieh einem Knaben bei der Geburt Mut und den Willen und die Kraft, seine Feinde zu töten. Das war nach der Ansicht des Barbaren alles, was man von einem Gott erwarten sollte. “
So beschreibt „Conan“-Autor Robert E. Howard die Eigenschaften von Crom, dem Gott der Tiere, der Jagd und des wilden Krieges.
Das Bandprojekt CROM ist das Kind von Mastermind Walter „Crom“ Grosse, der außer den Drums, für sämtliche Instrumente und Vocals auf „Vengeance“ verantwortlich ist. Den Takt gibt Seraph von DARK FORTRESS vor, bei welchen auch Grosse zu Demozeiten noch aktiv mitwirkte.
Lyrisch von der nordischen Mythologie und von der Fantasy-Literatur beeinflußt, beschreitet man auch musikalisch ähnliche Pfade. Jawohl, episch soll’s klingen! Insbesondere die perfekt in Szene gesetzten Chöre, leise Windgeräusche und vor allem die akustischen Gitarrenpassagen tragen ihren Teil maßgeblich hierzu bei. Grosse‘s angenehme Stimme, die er fast ausschließlich clean einsetzt, unterstreicht ebenso wie die getragenen Distortionriffs und die gefühlvollen Leads, diese Atmosphäre auf eine beeindruckende Weise. Klar geht’s auch mal schneller und wütender zu Sache. Hier gibt’s dann das volle Doublebass-Brett.
Fazit: Fällt zur heutigen Zeit das Wort Viking Metal, so fallen sofort völlig überbewertete Combos wie etwa AMON AMARTH ein. Doch es ist das Feeling was zählt! Und genau jenes findet sich bei keiner dieser Eintagsfliegen. CROM dagegen steht für das Geheimnis des Stahls – authentischen und vor allem zeitlosen Vikings Metals!
8/10